Susan Mallery - Buchanan by 04 -Tausche mich nehme dich

Susan Mallery - Buchanan by 04 -Tausche mich nehme dich

Author:04 -Tausche mich, nehme dich [04 -Tausche mich, nehme dich]
Language: deu
Format: epub
Published: 2012-09-26T15:55:55+00:00


11. KAPITEL

A ls Dani im Krankenhaus eintraf, waren ihre Brüder sowie Penny, Elissa und Lori bereits da. Lori saß neben einer schluchzenden Kristie, die aufstand, als Dani in das Wartezimmer kam.

„Es tut mir so furchtbar leid“, sagte sie mit tränenerstickter Stimme. „Ach, Dani, sie ist einfach zusammengebrochen. Dabei ging es ihr in letzter Zeit so gut. Noch vor ein paar Tagen haben wir darüber geredet, dass mein Vertrag bald zu Ende geht und nachts dann niemand bei ihr ist. Doch für Gloria war das überhaupt kein Problem, weil ja Sie nun bei ihr leben. Sie organisiert sich ihre Mahlzeiten, macht Termine für die Physiotherapie aus und kümmert sich schon selbst um die pünktliche Einnahme ihrer Medikamente. Es geht ihr gut. Beziehungsweise es ging ihr gut.“

Dani wusste, dass Kristie es nur gut meinte und dies alles vielleicht auch deshalb sagte, um sich selbst besser zu fühlen, doch Dani empfand ihre Worte als absolut niederschmetternd. Sie hatte schreckliche Schuldgefühle.

Sie war bei Gloria eingezogen, was bedeutete, dass sie nachts zu Hause sein würde. Doch gestern Abend war sie nicht heimgefahren, sondern zu Alex. Wenn sie ehrlich war, musste sie zugeben, dass sie kein einziges Mal an Gloria gedacht hatte.

Gut, sie hatte ihr natürlich erzählt, was sie vorhatte, und Gloria hatte sie noch aufgezogen und ihr viel Vergnügen gewünscht. Doch keine von ihnen beiden hatte damit gerechnet, dass sie die ganze Nacht wegbleiben würde.

Dani sah auf ihre Armbanduhr. Es war erst kurz nach zwei Uhr morgens, doch spät genug, um begründete Schuldgefühle zu haben.

„Sie können wirklich nichts dafür“, sagte Dani freundlich zu Kristie. „Ich bin schuld.“

Lori schüttelte den Kopf. „Es hat keinen Sinn, sich Vorwürfe zu machen. Keine von euch beiden hätte verhindern können, was geschehen ist. Außer ihr habt beide verborgene hellseherische Fähigkeiten und hättet vorhersagen können, was passiert. Wenn dem so ist, wäre es nett, wenn ihr uns sagen könntet, was Gloria derzeit fehlt, damit wir wissen, wie sehr wir in Sorge sein müssen.“

Kristie wischte sich die Tränen weg. „So logisch könnte ich im Moment nicht denken.“

„Aber genau in Situationen wie diesen muss man auch ein wenig rational bleiben“, erwiderte Lori.

„Werd du jetzt bloß nicht überheblich“, schniefte Kristie.

Die beiden umarmten sich.

Dani war froh, dass die beiden ehemaligen Kolleginnen so versöhnlich miteinander umgingen, doch sie selbst fühlte sich immer noch wie das Allerletzte. Sie ging zu Cal, der sie sofort in den Arm nahm.

„Ich hätte bei ihr sein müssen“, flüsterte sie.

„Möchtest du mir erzählen, wo du warst?“, fragte er.

„Eigentlich nicht. Ich hatte einfach einen schönen Abend, alles andere ist unwichtig.“

Penny kam zu ihnen und stubste sie liebevoll in den Arm. „Hör auf, dich selbst fertigzumachen. Du bist nicht schuld daran, was geschehen ist, und es hat keinen Sinn, sich mit Selbstvorwürfen zu quälen. Warten wir ab, was der Arzt sagt.“

Dani sah sie finster an. „Du klingst schon wie Lori.“

„Wirklich?“ Penny wirkte erfreut. „Wie schön! Ich mag sie nämlich sehr. Sie ist so bodenständig.“

„Soll das heißen, ich bin das nicht?“, grummelte Elissa, die sich zu ihnen gesellt hatte. „Ich bin auch bodenständig und stark.“

„Sicher, du hast Nerven aus Stahl .



Download



Copyright Disclaimer:
This site does not store any files on its server. We only index and link to content provided by other sites. Please contact the content providers to delete copyright contents if any and email us, we'll remove relevant links or contents immediately.